Entstehungsgeschichte der BADK

Ein Teil der deutschen Kommunalversicherer hatte sich bereits am 1. Oktober 1923 zu einem Rückdeckungsverband, dem Allgemeinen Kommunalen Haftpflichtschaden-Ausgleich (AKHA), zusammengeschlossen. Dieser Verband, dem neben den drei Gründungsgesellschaftern rasch weitere Gesellschafter folgten, sollte die abrechnungs- und versicherungsrechtlichen Aspekte der Kommunalversicherung abdecken. Daneben sahen die Gründungsväter der BADK aber die Notwendigkeit eines Verbandes, der sich insbesondere den geschäftspolitischen Anliegen der Kommunalversicherer widmen und in der Lage sein sollte, alle maßgeblichen Versicherer unter einem Dach zu vereinigen.

Die Gründungsversammlung der BADK fand am 29. Mai 1978 auf der Nordseeinsel Norderney statt.
Die acht Gründungsmitgliedern waren:
  • Badischer Gemeinde-Versicherungs-Verband, Karlsruhe
  • Bayrischer Versicherungsverband, München
  • Haftpflichtschadenausgleich der Deutschen Großstädte, Bochum
  • Kommunaler Schadenausgleich Hannover, Hannover
  • Kommunaler Schadenausgleich Schleswig-Holstein, Kiel
  • Kommunaler Schadenausgleich westdeutscher Städte, Bochum
  • Versicherungsverband für Gemeinden und Gemeindeverbände, Köln
  • Württembergische Gemeinde-Versicherung a.G., Stuttgart

Hinzu kamen 1990 der Kommunale Schadenausgleich der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit Sitz in Berlin, 1991 die Ostdeutsche Kommunalversicherung a. G., ebenfalls mit Sitz in Berlin, der Haftpflichtverband öffentlicher Verkehrsbetriebe mit Sitz in Dortmund sowie als jüngstes Mitglied im Jahr 2010 die BGV AG als 100%ige Tochter des Badischen Gemeinde-Versicherungs-Verbandes mit Sitz in Karlsruhe.